Architektur
 Eine der frühesten noch erhaltenen Fotografien zeigt die Ringkirche noch als Baustelle am Kopfende der Rheinstraße.

Eine Grußkarte aus dem Jahr 1896 zeigt die bereits fertiggestellte Ringkirche, ohne den heute selbstverständlichen Stadtteil; die "Rheingaustraße", heute: "Marcobrunner Straße" ist noch ein Feldweg. Auch die Ziegelei im Hintergrund ist längst verschwunden.

Die Doppelturmfassade vom Längsschiff der Ringkirche her aus dem Süden aufgenommen.

Oft liegt er nicht, der Schnee, der die Ringkirche in eine märchenhaft weihnachtliche Stille packt: Der Haupteingang im Westen.

Wenig bekannt, weil es hoch über der hektischen Kreuzung Rheinstraße / Kaiser-Friedrich-Ring steht: Das Keltenkreuz mit pflanzlicher Ornamentik und den verschlungenen Buchstaben für Jesus, das über dem Ostportal thront, das im Verlauf des Jahres 2004 umgebaut wird zum Eingang der Reformatorenhalle.

Die besondere Anlage des Innenraumes um den Altarbereich herum, kommt seit der Erweiterung des Altarraumes besser zur Geltung. Altar und Kanzel sind eine architektonische Einheit, um die sich die Gemeinde versammelt. Rechts und links sind Sgraffitos von Wilhelm Döringer und Bruno Ehrich (Düsseldorf) zu erkennen.

Johannes der Täufer, von dem das Johannesevangelium sagt, was auch für die Geistlichen gilt, die durch diese Tür treten: "Er war nicht das Licht, sondern dass er zeugte von dem Licht." Er schmückt den Durchgang aus der Sakristei in die Kirche.
Die Skulptur wurde von Wilhelm Haverkamp geschaffen, der auch die vier Evangelisten der Ringkirche gestaltete. Haverkamp (1864-1929) gehört zu den bedeutenden Bildhauern des gründerzeitlichen Berlin.

Wer die Gelegenheit hat, die Ringkirche während der wechselnden Tageszeiten auf sich wirken zu lassen, nimmt viele eindrucksvolle Stimmungen wahr. (Durchgang aus der Reformatorenhalle in die Kirche)

Hoch oben auf dem mächtigen Giebelfeld über dem Altar thront Jesus Christus auf einem Goldgrund. Er bildet das Herzstück der Verkündigung, auf das sowohl die Predigt von der Kanzel als auch das Sakrament vom Altar hinweist.
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